Mit zahnlosen CO2-Lösungen und steigenden Subventionen für fossile Energie wird die Lösung des Klimaproblems systematisch verschleppt! Das muss gestoppt werden – durch dich und mich!

 

Umweltprobleme wie z.B. die Gewässerverseuchung in den fünfziger Jahren wurden systematisch und gezielt gelöst. So müssen wir das CO2-Problem lösen! Die gute Nachricht ist, dass es dieses System seit über 15 Jahren gibt. Um den Einfluss des allregierenden Petrodollars zu schmälern, braucht es eine neue Bewegung aus der Bevölkerung heraus, von unten nach oben und mit Erfolgsaussichten. Hier kommt die PEP-Plattform ins Spiel, um durch eine breite Teilnahme der Bevölkerung die systematische Vermeidung von CO2 in Europa und darüber hinaus massiv zu beschleunigen.

Stopp CO2-Ablasshandel - keine fossile Gunst mehr!

12. März 2021

Umweltbelastungen sind nichts Neues – der Umgang bei CO2 dagegen schon!

Eine Minderheit der Leser erinnert sich an die Zeit der sechziger Jahre, wo unsere Gewässer so verschmutzt waren, dass das Baden darin verboten war. Besser bekannt ist die Zeit der achtziger und neunziger Jahre, als Blei im Benzin die heute erlaubte Bleibelastung in der Luft von 0,5 µg/m³ im Jahresmittel hundertfach überschritt. Blei im Benzin musste verboten werden. Der Öl Gigant Exon hat schon 1982 wissenschaftlich exakt ermittelt, wie hoch 2020 die CO2-Belastung sein wird und hat damit recht gehabt. Der Bericht hält auch fest, was ein Weiterfahren mit dem CO2-Ausstoss, wie es heute ungebremst geschieht, für gravierende Folgen für uns haben wird. Auch darin stimmt der Bericht.

Die Öl-Giganten, aber auch alle anderen Energie-Giganten wie Kohle-, Gas- und Atomkraftwerke, zusammen mit den Regierungen, die sie schützen, tragen die volle Verantwortung dafür, dass sie seit Jahrzehnten unser aller Lebensraum bewusst, massiv und ungebremst kaputt machen. Der gesunde Menschenverstand hätte vor Jahrzehnten eine völlig andere Reaktion der Verantwortlichen verlangt, als wir seither und ohne bisher absehbares Ende erdulden müssen! Der Einzelne, sei es Firma oder Private kann darauf kaum Einfluss nehmen, wie er diesen Irrsinn stoppen kann.

Was passierte bei der Gewässerverschmutzung?

Baden verboten!

Die Schweizer Gewässer waren in den fünfziger Jahren sehr stark durch Industrie-, Gewerbe- und Siedlungsabwasser verschmutzt. Abfälle in Fliessgewässern führten zu schäumenden und stinkenden Bächen. Vom Fischsterben bis hin zum Badeverbot für die Seen gehörte zum Alltag. Der Hauptgrund war, dass damals unsere Abwässer meist ungereinigt in die Gewässer flossen. Diese Absurdität, worüber jedermann heute nur den Kopf schütteln würde, war einst «normal»!

 

Die Lösungen waren aber nicht von der Bevölkerung zu verlangen, sich nämlich fortan nicht mehr zu versäubern, sprich WC-Besuche drastisch einzuschränken. Es hiess auch nicht, dass sie für jeden WC-Aufenthalt ein Zertifikat eines Kompensationsprojekts im Südsudan kaufen sollten, weil dort die Abwasserreinigung viel billiger gebaut werden kann.

 

Soviel zur Analogie der CO2-Projekt-Zertifikat-Branche von heute. Sie postuliert einfach, dass wir uns dem WC zu enthalten haben oder einen Obolus entrichten sollen, wenn wir das nicht machen – früher mal Ablasshandel genannt. Hauptsächlich grössere Firmen nutzen heute CO2-Projekt-Zertifikate, um ihren CO2-Fussabdruck durch ein sogenanntes Greenwashing auf anderen Kontinenten zu kompensieren.

 

Unsere heute sauberen Flüsse und Seen sind das Resultat des systematischen Ausbaus von Abwasserreinigungsanlagen. Ebenso systematisch muss das CO2-Problem durch den raschen, lokalen Umbau der Energieversorgung von fossil auf erneuerbar gelöst werden.

Was muss jetzt passieren, um den CO2-Ausstoss wirksam zu bremsen?

Ganz einfach: Der Treibhausgasausstoss muss dramatisch reduziert werden. Jeder Einzelne (Firma oder Privater) muss jetzt seine Entscheidungen in Hinblick auf Nachhaltigkeit so ändern können, dass er seinen Beitrag einfach und pragmatisch leisten kann.

 

Das wirre Bündel der unkoordinierten, staatlichen und freiwilligen Massnahmen (Steuern, Lenkungsabgaben, CO2-Projekt-Zertifikate, …) zur CO2-Reduktion bringen uns nicht ans Ziel!

 

Die notwendige, systematische CO2-Reduktionslösung ist viel einfacher, als uns seit Jahrzehnten von Politikern, der UNO, Zertifikate-Organisationen und den fossilen Branchen vorgegaukelt wird. Wir brauchen nur ein einziges, aber gut funktionierendes System, um den CO2-Ausstoss systematisch durch Innovation und begünstigten Zubau von Erneuerbaren gegen Null herunterzufahren. Die gute Botschaft ist – dieses Instrument existiert bereits – seit über 15 Jahren!

 

Ich spreche vom Emission Trading System (ETS), dem europäischen CO2-Zertifikatehandel für die CO2-lastige Industrie in Europa, an dem auch die Schweiz mit angeschlossen ist. Dieses ETS ist das grösste einheitliche, systematische CO2-Vermeidungssystem der Welt. Es hat 45% des CO2-Ausstosses von Europa unter seinem Regime. Jahr für Jahr können die ca. 11’000 teilnehmenden Anlagen 2,2% weniger CO2 ausstossen – das entspricht dem gesamten jährlichen Ausstoss der Schweiz.

 

Der ETS-Marktplatz diktiert den CO2-Preis und verhindert seit 15 Jahren stetig mehr CO2, als jeweils geplant wurde! Die Absenk-Ziele sind noch zu wenig ambitiös. Zudem sollte nicht nur die Industrie, sondern auch die Mobilitäts- und Wärme/Kälte-Energie unter das ETS gebracht werden. So könnten gegen 100% des Gesamtausstosses systematisch vermieden und unselige Steuern könnten wieder abgeschafft werden. Eine Erweiterung der Nutzung des ETS für alle Firmen und Private im Alltag würde den Absenkpfad ausreichend beschleunigen.

 

Wenn der CO2-Preis dem Petrodollar schleichend den Garaus macht!

Der notwendige Stopp zum Neubau fossiler Energieanlagen und ein steiles Runterfahren fossiler Energieförderung ist dann gewährleistet, wenn die Preise fossiler Energieproduktion durch einen systematisch steigenden CO2-Preis geradezu ad absurdum geführt wird!

 

Die gesamte Weltwirtschaft steht heute noch in der Abhängigkeit des Petrodollars. Unterschiedlichste Versuche, sich diesem System zu entziehen, scheiterten kläglich und endeten zu oft in Kriegen. Wenn wir also am Nerv der Wirtschaft und der Macht operieren, so ist ein Erfolg nur möglich, wenn wir dies von unten nach oben als Willensäusserung aus der breiten Bevölkerung machen. Ein starker CO2-Preis muss der neue Energiepreismacher werden, sodass der Ölpreis als Führungsgrösse schleichend an Bedeutung verliert. Nur so lässt sich die neue, klimaverträgliche Wirtschaft aufbauen. Der Zugang der breiten Bevölkerung und der Firmen an die Schalthebel des CO2-Preises mittels ETS kann die notwendige Veränderung für unser Klima, vorbei an den globalen Wirtschafts- und Machtstrukturen, zeitgerecht bringen. Weltweit gibt es mittlerweile über 30 andere ETS-Systeme und diese kann PEP zukünftig genauso zur Zielerreichung weltweit gebrauchen. Firmenmarke, powered by der PEP-CO2-Reduktions-Plattform.

Nur eine systematische Lösung bringt uns noch rechtzeitig ins Ziel!

Der Nun kommt unsere Lösung, die PEP-Plattform zur CO2-Vermeidung ins Spiel. Durch die PEP-Plattform kann die Absenkgeschwindigkeit von CO2 vom ETS neu dem freiwilligen Markt zur Verfügung gestellt werden.

Anstatt der am ETS-Marktplatz geltenden Transaktionsgrösse von 500 t CO2 kann mit der Blockchain-Lösung von PEP eine Transaktionsgrösse von 1 Kg CO2 abgewickelt werden. Damit steht das ETS einem breiten Publikum zur Verfügung. Die heute eingesetzten Gelder in CO2-Projekte ohne Hebelwirkung können nun viel wirkungsvoller in die Preisdynamik am CO2-Marktplatz von PEP eingesetzt werden.

Mit einem beschleunigten CO2-Absenkpfad am ETS durch die freiwillige Nutzung der ETS-Dynamik und der damit verbundenen Verknappung bzw. raschen Erhöhung des CO2-Preises wird die regenerative Energieproduktion automatisch alternativlos günstiger und somit vielmehr nachgefragt, sprich somit rascher zugebaut werden. Auch unsere Wasserkraftwerke in der Schweiz mit den wichtigen Stauseen erhalten wieder die grosse Zukunft, die sie verdienen.

Falls Sie sich angesprochen fühlen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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PEP: People. Energize. Power.

 

Bob (Robert) Buehler