Millionen bisher ungenutzte Energiespeicher in allen Gebäuden würden durch deren intelligente Nutzung zu Energie- und damit CO2-Einsparungen von 10% und mehr führen – wohl verstanden, sofort umsetzar!

Die aktuellen Energiepreise und das CO2-Problem brauchen jetzt eine Antwort! Anstatt irgendwann zu sanieren sofort digitalisieren!

Jährliche Milliardenverluste durch Energieblindheit!

7. Juni 2022

Die Unwissenheit ist sehr gross, wo wir mit geringem Aufwand enorme Energie- und damit CO2-Einsparungen erzielen können. Nachhaltigkeit im Bauen, insbesondere im Unterhalt, ist leider ein Trauerspiel. Die Besitzer, die Verwalter und die Branche selbst, vornehmlich Architekten und Planer, schlafen selig dahin!

Digitalisieren – Analysieren – Sanieren

Immerhin nehmen Energie-Checks kombiniert mit Förderprogrammen etwas Fahrt auf. Der obligatorische Energieausweis für jedes Gebäude wird gefordert. Der Fokus der Politik ist auf der energetischen Sanierung. Mit baulichen Massnahmen könnten wir bis zur Hälfte des Energieverbrauchs loswerden. Aber das braucht viel Geld und Zeit, die wir in der aktuellen Situation der Energieversorgung und dem CO2-Problem nicht haben. Wir brauchen eine bessere Lösung!

Der viel effizientere erste Schritt ist, sofort Transparenz und Intelligenz in die Energieflüsse der Gebäude zu bringen. Damit werden nicht nur sofortige Einsparungen realisiert. Dies bildet zugleich die solide Grundlage einer Sanierung. Jedes Gebäude ist einzigartig. Mit gemessenen Daten lässt sich eine Sanierung viel effizienter und gezielter umsetzen. Die vorhandene digitale Intelligenz der Energieflüsse im Gebäudebestand lässt sich mit der vorhandenen Elektronik der Autos von 1950 vergleichen – sie fehlt!

10% Energiekosten und CO2 mit der richtigen Intelligenz im Gebäude per sofort einzusparen – wie attraktiv ist denn das? Dazu kommt eine sofortige Steigerung des Gebäudewerts im einstelligen Prozentbereich – eine Wucht!

Der digitale Energie-Zwilling gehört ab sofort in jedes Gebäude

Was wir heute brauchen, ist eine permanente thermische- und Strom-Transparenz und -Strom-Optimierung, unabhängig von der thermischen Lösung (Öl, Gas, Fernwärme oder Wärmepumpe).

Die Lösung heisst: Die Einführung des digitalen Zwillings aller Energieflüsse eines Gebäudes und der Einbezug der Gebäudemasse mit dem thermischen Energiemanagement.

Anstatt nur einen obligatorischen Energieausweis pro Gebäude zu fordern, sollten wir gleich den intelligenten Energie-Zwilling pro Gebäude einfordern. Das ist in nützlicher Zeit absolut realistisch. Dieser neue Weg katapultiert die Energie-Einsparungen und die CO2-Einsparung des Gebäudebestandes um Jahrzehnte nach vorne, nebst enorm vielen weiteren Vorteilen!

Der Energie-Zwilling stellt sämtliche Energieflüsse permanent, transparent und ortsunabhängig zur Verfügung. Das nützt sofort und nicht erst bei Heizungsersatz, Anschaffung einer PV-Anlage oder von e-Autos. Allein in meinem Kundenumfeld kenne ich zwei Fälle, die dank eingebautem digitalen Energie-Zwilling jetzt tausende von Franken sparten.
Fall-1: Beim ersten war der Zähler schon vor 25 Jahren falsch angeschlossen worden – er bezahlte den Strom des Nachbarhauses (viel höherer Verbrauch) und umgekehrt.
Fall-2: Bei einem anderen Fall wurde die Ölheizung entfernt und die Wärmepumpe eingebaut, die nun auch das Brauchwasser aufheizte. Erst nach Jahren stellte sich durch die Installation des digitalen Energie-Zwillings heraus, dass das Brauchwasser immer noch direkt mit Strom jede Nacht zusätzlich aufgeheizt wurde und so die Optimierung mit der PV-Anlage ins Leer lief!

Energietransparenz lohnt sich bei jedem Ein- oder Mehrfamilienhaus garantiert und sofort.Die heute übliche Begehung des Gebäudes vom Energiespezialisten mit einem Schlussbericht soll zukünftig mit einer Installation des digitalen Energie-Zwillings ergänzt werden. Der Aufwand für Installation und Betrieb des digitalen Zwillings ist im Verhältnis zum riesigen Nutzen äusserst gering.

Nebst der Wertsteigerung und den Einsparungen ist die Sicherheit und das Wissen um das ordentliche Funktionieren aller Energieflüsse im Gebäude sehr beruhigend. Fehler oder grössere Abweichungen im Verbrauch können zeitnah festgestellt und darauf reagiert werden. Durch die eingebaute künstliche Intelligenz lernt der Energie-Zwilling permanent auf Veränderungen (Wetter, Verbrauchsverhalten) vorausschauend zu reagieren und damit die Energieflüsse zu optimieren.

Ohne und mit digitalem Energie-Zwilling

In den allermeisten Fällen wird aktuell nur über eine einzige Aussentemperaturmessung geheizt/gekühlt. Dies führt zu einer sehr groben Steuerung der thermischen Energie. Zudem haben meistens nur die Lieferanten Zugriff auf Heiz- und Stromwerte – oft sogar nur vor Ort!

Mit einer zeitgemässen Energiemanagement-Lösung wird zur Steuerung der Heizung (egal, ob Wärmepumpe, Gas, Öl oder Fernwärme) zusätzlich über Innentemperaturfühler, Wetterprognosen und lernendem Gebäudemasse-Koeffizienten der thermische Komfort erhöht, die Kosten und damit das CO2 gesenkt.

Der so verfügbare digitale Zwilling aller Energieflüsse macht die Energie eines jeden Gebäudes jederzeit und überall verfügbar. Dies ist nicht nur nützlich für z.B. Hauswartdienste und Immobilienbesitzer – sogar einzelne Wohnungen können davon profitieren.

Dazu kommen die Einsparungen über das optimierte und effiziente Strom-Management, sei es für den PV-Eigenverbrauch, die e-Autoladung oder die Grossverbraucher im Haus, mit oder ohne smartem Batterie-Lademanagement. Alle Energieflüsse werden transparent, analysiert und mit stetig lernender Software laufend optimiert. Gerade die immer raschere Verbreitung von e-Autos erhöhen den Energieverbrauch massgeblich und die intelligente Energie-Steuerung wird zu einem Muss!

Der digitale Energie-Zwilling spült Geld in die Kasse

Nebst der Einsparung des Energieverbrauchs kann die erzielte Reduktion in CO2-Einsparung ausgedrückt werden. Je nach Heizung (Öl, Gas, Fernwärme oder Wärmepumpe) ist die CO2-Einsparung in einer vorher nachher Betrachtung unterschiedlich gross. Basierend auf vorhandenen Messdaten können die erzielten Einsparungen genau ausgewiesen und somit zertifiziert werden. Diese Zertifikate können entweder für den eigenen Fussabdruck eingesetzt oder an interessierte Abnehmer weiterverkauft werden. Klar es sind nur wenige Hundert Franken pro Jahr, aber damit lassen sich z.B. Wartungskosten von PV-Anlagen oder Wärmepumpen bezahlen.

Dieses Interview zeigt, dass für diesen wichtigen Zukunftsschritt bereits die Lösungen am Markt vorhanden sind.

Worauf warten wir eigentlich noch? Packen wir es an!

Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.

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Bob (Robert) Buehler